7/27/2015

"The Devil's Elixir" von Raymond Khoury (Band #3)

https://www.orionbooks.co.uk/books/detail.page?isbn=9781409143468
Titel: The Devil's Elixir (Templar #3)
Autor: Raymond Khoury
Verlag: Orion Books
Format: Taschenbuch
Seiten: 352
Preis: £7.99
ISBN: 978140917957
Klappentext: What if there was an herb, previously lost to history in the jungles of Central America, capable of inducing an experience so momentous it might shake the very foundations of Western civilization?
What if powerful forces on both sides of the law got wind of that herb, and launched a violent, uncompromising pursuit to be the first to exploit it?
And what if FBI agent Sean Reilly and his girlfriend, Tess Chaykin, were, unknowingly, the only two people who could keep the lid on this existential Pandora's box, one that's capable of destabilizing the world?
In Raymond Khoury's million-copy-selling Templar novels, Sean and Tess traveled the globe to unravel ancient mysteries with present-day ramifications. In "The Devil's Elixir," Sean and Tess find themselves in a race-against the clock, against drug kingpins, and even against the DEA-to merge two divergent trails, one several hundred years old, the other as current as a heartbeat, which together may lead humanity to the brink of annihilation. (Orion Books)


Was ich erwartet habe

Die ersten beiden Teile der Reihe haben mir super gefallen, den ersten - "The Last Templar" (dt. "Skriptum") habe ich sogar mehrmals gelesen. Ich fand es total interessant, dass es um Tempelritter ging und deren verlorener Schatz. Auch im zweiten Band geht es noch um die Tempelritter - "The Tamplar Salvation" (dt. "Dogma"). Da der dritte Teil der Reihe noch nicht erschienen war, habe ich die beiden Einzelbände von Raymond Khoury gelesen, dir mir aber nicht ganz so gut gefallen haben, da es recht "normale" Thriller waren. Als ich den Klappentext zu "The Devil's Elixir" gelesen habe, war ich schon ein bisschen enttäuscht. Keine Templeritter. Aber dafür scheint es eine andere Verbindung zur Vergangenheit zu geben. Trotzdem habe ich, wie bei den Einzelbänden, einen normalen Thriller erwartet, weshalb das Buch auch ein halbes Jahr auf dem SuB gelegen hat.


Inhalt

Sean Reilly, FBI Agent, hat das Haus für sich alleine, da Tess mit ihrer Tochter ihre Tante besuchen ist. Er freut sich, mal ganz entspannt typische Männerdinge zu machen. Doch dann bekommt er einen unerwarteten Anruf von seiner Ex-Freundin, Michelle. In ihr Haus wurde eingebrochen und ihr Freund erschossen. Jetzt ist sie auf der Flucht, da die Täter keine gewöhnlichen Einbrecher waren, sondern Profis. Während dem kurzen Gespräch erfährt Sean noch, dass es einen Sohn hat, der gerade erst vier ist. Geschockt macht er sich auf den Weg. Ängstlich ruft er Tess an, die beiden versuchen schon lange ein Baby zu bekommen. Verständlicherweise ist auch sie geschockt, doch sie ist für Sean und Alex da, nachdem Michelle ermordet wird und versucht zu helfen, wo es geht. Besonders um Alex kümmert sie sich, da er aus irgendeinem Grund Angst vor Sean hat. Neugierig wie sie ist, geht sie der Sache auf den Grund und entdeckt erschreckende Dinge.
Sean wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Einmal mit Michelle und dann mit Mexiko, wo die beiden sich bei einem kennengelernt haben. Diese eine Nacht verfolgt Sean seit fünft Jahren und nicht einmal Tess weiß davon. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Kann Sean sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzten? Wird es Tess verstehen? Wer ist der mysteriöse Mexikaner, der Menschen auf grausame Weise umbringt? Und warum hat er es auf Sean abgesehen?


Positiv

Über fehlende Spannung kann ich mich nicht beschweren. Von Anfang an gab es ein flottes Tempo und immer wieder gab es Überraschungen. Ausruhen konnte sich keiner.
Sean und Tess mochte ich schon seit dem ersten Band und fand ihre Dynamik einfach klasse und ziemlich witzig. Keiner von beiden ist auf den Mund gefallen und man muss sie einfach lieben. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, dass sie sich trennen, wegen dem Kind, aber da hätte ich mir gar keine Gedanken machen müssen. Tess ist natürlich für ihren Sean da. Sie hat ja auch bereits eine Tochter mit in die Beziehung gebracht.
Diesmal gab es keine wirklichen Rückblicke in die Vergangenheit, nur ein kurzer im Prolog. Dafür haben wir viel über den Einsatz in Mexiko gelernt, der alles erst in Schwung gebracht hat. Der Schreibstil passt sich immer der Situation an und man merkt auch gleich nach dem ersten Satz, aus welcher Sicht das Kapitel erzählt wird. Jeder Charakter hat deutlich seinen eigenen Stil und seine eigene Wortwahl. So etwas mag ich immer besonders gerne, da man richtig merkt, dass der Autor sich Gedanken macht um seine Charaktere und ihnen ein Eigenleben einhaucht. Bei einigen Autoren wird durchgehend der gleiche Schreibstil verwendet, egal für welchen Charakter. Raymond Khoury aber macht das super.


Negativ

Ein paar Dinge habe ich aber dann doch zu bemängeln. Mir hatte es in den ersten beiden Teilen super gefallen, dass es zwischendurch immer wieder Rückblicke zu den Tempelrittern gab bzw. zur Hintergrundgeschichte. Das hat hier gefehlt. Zwar gab es im Prolog einen kleinen Rückblick aber das war's dann auch schon. So hatte ich immer das Gefühl, mir fehlt ein Teil der Geschichte.
Was mich ziemlich verwirrt hatte am Anfang war, dass Sean in der Ich-Persepktive geschrieben wurde und alle anderen aus der dritten Person. Noch etwas, was sich im Gegensatz zu den anderen Bänden geändert hatte. Da war es nämlich immer die dritte Person. Und ich verstehe nie, warum man einmal die Ich-Perspektive nimmt und dann in die dritte Person wechselt. Entweder oder.


Fazit
"The Devil's Elixir" ist zwar nicht so gut, wie die ersten beiden Teile der Reihe, aber dennoch lohnt es sich das Buch zu lesen, wenn man gerne Thriller liest. Vielleicht habe ich das auch Buch zusehr mit seinen Vorgängern verglichen. Es war auf alle Fälle spannend und an die Perspektivwechsel hatte ich mich schnell gewöhnt. Ich kann das Buch mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen und freue mich auf den letzten Teil :)



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